Was macht eigentlich gute Schule aus? Die Frage klingt einfach. Sie ist es nicht. Es gibt so viele unterschiedliche Erwartungen an Schulen. Fragt man Eltern, hört man: „Mein Kind soll sich wohlfühlen – und einen guten Abschluss machen.“ Fragt man Arbeitgeber, kommen Stichworte wie Teamfähigkeit, gute Allgemeinbildung, Digitalkompetenz, Resilienz … Fragt man Schülerinnen und Schüler selbst, dann wollen sie ernst genommen werden. Sie wollen sich als Person entfalten und nicht nur das nächste Lernpensum für Tests erledigen.
Wer viel in Schulen unterwegs ist und mit Lehrkräften arbeitet, erlebt täglich beides: den Idealismus und die Erschöpfung derer, die unter teilweise schwierigen Rahmenbedingungen gute Erziehungs- und Bildungsarbeit in den Schulen leisten. Denn entgegen einem verbreiteten Eindruck und bei allen Herausforderungen, die nicht zu leugnen sind: Es wird an vielen Schulen wirklich gute Arbeit geleistet. Das erleben wir vom Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP), wo immer wir in Fortbildungen oder in der Schulentwicklung Schulen besuchen. Wo Lehrkräfte sich mit ihrem Idealismus und ihrer Professionalität einsetzen für Bildung, die den ganzen Menschen sieht und fördert, kann man auch heute die erstaunliche Energie junger Menschen erleben, mit der sie aufblühen und wachsen, weil jemand wirklich an sie glaubt.
An Menschen zu glauben und in ihr Wachstum zu investieren, darum geht es – kurz zusammengefasst – in humanistischen Bildungskonzepten.
Das ZIP engagiert sich für die Förderung eines zeitgemäßen und – in unserem Fall – christlich motivierten Humanismus. Wir nennen ihn HumanismusPlus. Nicht, weil wir Exklusivität oder eine grundsätzlich bessere Qualität für christliche Bildungskonzepte reklamieren. Vielmehr geht es uns erstens darum, eine Einladung auszusprechen zur Zusammenarbeit aller humanistischen Kräfte im Bildungssystem, damit Schulbildung auch in Zukunft im Dienst des Wachstums junger Menschen steht und nicht Kräften des Marktes und externer Interessen ausgeliefert wird. Zweitens aber geht es uns darum, klare Standards und Konzepte zu entwickeln, wie zeitgemäße Schulbildung auf der Basis eines humanistischen Menschenbildes heute funktionieren kann. Das war die Herausforderung. HumanismusPlus ist die Antwort nach vielen Jahren Arbeit.
Eine alte Antwort auf eine neue Frage
Die Jesuiten haben sich diese Frage nach guter Schule früh gestellt – und zwar nicht als theoretische Übung. Als Ignatius von Loyola im 16. Jahrhundert die Gesellschaft Jesu gründete, stand Bildung nicht zufällig im Zentrum. Es war eine strategische Entscheidung:
Wer die Welt verändern will, muss bei den Menschen anfangen – und Menschen brauchen Bildung, um sich zu entfalten.
Das erste Jesuitenkolleg öffnete 1548 in Messina, das zweite bald darauf in Rom. Entscheidend war von Anfang an: Diese Schulen waren nicht nur für die Söhne reicher Familien gedacht. Die Jesuiten unterrichteten in den Armenvierteln der europäischen Städte, sie gründeten Schulen in den sogenannten Reduktionen in Südamerika – Gemeinschaften, in denen junge Menschen indigener Völker lesen, schreiben, Musik machen und handwerkliche Berufe erlernen konnten, zu einer Zeit, als diese Menschen von der Kolonialgesellschaft gejagt wurden, um als Sklaven verkauft zu werden. Natürlich waren auch diese Experimente eurozentristisch geprägt, wenigstens aus heutiger Sicht. Aber die Reduktionen waren beides: Schutzgebiete und blühende Gemeinwesen, an denen zu sehen war, wie Menschen aufblühen, wenn sie Raum zur Selbstentfaltung bekommen. Und es ging dabei nicht nur um Nächstenliebe im Sinne von Almosen. Es stand die grundlegende Überzeugung auf dem Spiel: Jeder Mensch ist ein Kind Gottes und sollte deshalb die Chance erhalten, sich zu bilden und sich als Mensch zu entfalten, ohne Ausnahme. Deswegen gehört bis heute – gerade auch im Bereich Bildung – für Jesuiten der Einsatz für Glaube und Gerechtigkeit untrennbar zusammen.
Die damaligen Methoden waren für ihre Zeit ausgesprochen modern: keine reine Paukerei von Autoritätswissen, sondern Disputationen, Theaterspiele, Selbstreflexion, die Verbindung von Kopf, Herz und Handeln. Das jesuitische Lehrprogramm, die Ratio Studiorum von 1599, war das erste systematisch ausgearbeitete Curriculum der Geschichte. Es wurde über Jahrhunderte und auf mehreren Kontinenten angewendet – und es funktionierte, weil es von einer Grundüberzeugung getragen war: Bildung ist kein Produkt, das in Köpfe gehämmert werden muss. Bildung ist ein autonomer Lernprozess von Menschen, der insbesondere gelingt, wo erfahrene Menschen diesen Prozess in geeigneter Weise fördern und begleiten. Aber welche Art Schulbildung brauchen junge Menschen heute?
Was junge Menschen heute wirklich lernen müssen
Natürlich brauchen junge Menschen auch heute Orientierungswissen. Natürlich brauchen sie digitale Kompetenz, Sprachfähigkeit, mathematisches Denken. All das ist unbestritten. Aber wer einmal eine Schulstunde erlebt hat, in der eine Lehrerin etwa eine 16-Jährige mit einer echten philosophischen Frage zur Selbstreflexion überrascht – „Bist du eigentlich gerecht zu dir selbst?“ – und dann gesehen hat, wie diese Schülerin zunächst verblüfft reagiert und dann anfängt, wirklich nachzudenken, der weiß: Es braucht mehr.
Junge Menschen müssen lernen, selbst Erfahrungen zu machen, sie zu reflektieren und sich eine eigene, begründete Meinung zu bilden.
Das gilt heute mehr denn je, in einer Zeit, in der Algorithmen ihnen schon eine Lösung auf eine Frage liefern, bevor sie begonnen haben zu fragen. Es ist vielleicht eine der schwierigsten pädagogischen Aufgaben der Gegenwart: Schülerinnen und Schüler nicht mit Inhalten zuzuschütten, sie nicht nur diese oder jene Kompetenz trainieren zu lassen, sondern sie zu motivieren, selbst zu denken und nicht nur die KI und den Schwarm in den sozialen Medien denken zu lassen. Was unterscheidet eine gute Begründung von einer Prognose? Wie lerne ich, nicht nur andere, sondern auch mich selbst und die eigene vorgefasste Meinung in Frage zu stellen? All das kann gelingen – wo Lehrkräfte es wagen, selbst zu fragen und ins Staunen zu kommen, statt nur fertige Antworten zu liefern. Denn der Antrieb für echtes, lebenslanges Lernen ist die Fähigkeit, zu staunen. Das klingt vielleicht romantisch. Ist es nicht. Staunen ist die Grundhaltung des Lernens. Wer nicht mehr staunt, lernt nicht mehr wirklich. Wer nicht mehr staunt, wählt den bequemsten Weg – ob das nun ein Algorithmus ist, eine politische Parole oder einfach das, was die Gleichaltrigengruppe gerade für selbstverständlich hält.
Was brauchen Menschen für persönliches Wachstum?
Grundlegend ist aber die Frage: Was brauchen Menschen für persönliches Wachstum? Sie brauchen vor allem andere Menschen, die ihnen ein stabiles Beziehungsfundament schenken durch eine Haltung, die vermittelt: „Du bist ok!“ Gerade in jenen Konflikten, die unvermeidlich zu Wachstumskrisen gehören, die junge Menschen durchleben müssen, um zu sich selbst – und zu einem guten Wertekompass – zu finden, braucht es deshalb Pädagoginnen und Pädagogen, die diese Botschaft – bei aller Kritik – durch ihre Haltung vermitteln können. Denn sie signalisiert: „Wir glauben an Dich“. Und das ist eine entscheidende Botschaft, gerade wenn es jungen Menschen schwer fällt, an sich selbst zu glauben, und sich dies vielleicht in inakzeptablem Verhalten zeigt. Bei einem christlich motivierten Humanismus steht dabei noch mehr auf dem Spiel. Meine Haltung der Wertschätzung als Pädagogin und Pädagoge ist wie ein Spiegel, in dem die Überzeugung aufscheint: „Ich glaube an Dich.“ Aber noch viel wichtiger ist: Ich bin der Überzeugung, dass es gut ist, dass es Dich gibt – Gott glaubt an Dich! Eine solche Haltung grundlegender Wertschätzung in einem herausfordernden Schul- und Unterrichtsalltag durchhalten zu können, ist alles andere als selbstverständlich und erfordert einen hohen Grad an Reflexion und viel Professionalität.
Ähnliches gilt für jene Sicherheit, die junge Menschen bei allem Streben nach Autonomie brauchen, wenn es eng wird: „Du bist nicht allein!“ Wir erleben gesellschaftlich gerade die Folgen, wenn junge Menschen sich während der Pandemie allein gelassen fühlten. „Wir lassen Dich nicht allein, wenn es schwierig wird, wir sind da!“ Diese Haltung in einem professionellen Setting und in einer arbeitsteiligen Institution angemessen umzusetzen, so dass junge Menschen – um es im Bild zu sagen – in Krisenfällen darum wissen, wo sie Hilfe hinter Türen mit niedrigen Schwellen finden, das erfordert gute Abstimmungen im Team und ein gerüttelt Maß an organisationaler Entwicklung von Schulen.
Wir erleben gerade weltweit, welchen Unterschied es macht, wenn einzelne Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen oder nicht; Verantwortung nicht nur für sich, sondern auch für andere, für die Gesellschaft und die Bewahrung der Schöpfung. Um zu einer Person heranzuwachsen, die bereit und fähig ist, Verantwortung zu übernehmen, braucht es ganz konkret „Raum“ im Schulalltag, in dem Schülerinnen und Schülern Verantwortung zugetraut wird: in der aktiven und selbstverantwortlichen Mitgestaltung des Schullebens, einem sozialen Projekt, in der Begegnung mit Menschen, denen es schlechter geht. Schülerinnen und Schüler, die einmal wirklich Verantwortung getragen haben – ein Nachhilfeprojekt organisiert, eine Debatte vorbereitet, eine jüngere Klasse begleitet haben –, sind danach andere Menschen. Nicht dramatisch anders, aber irgendwie ein bisschen gewachsen. Ein bisschen mehr sie selbst. Eltern und Lehrkräfte staunen oft nicht schlecht, wie selbst junge Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse buchstäblich an Größe und Format gewinnen, wenn sie an Elternsprechtagen aus ihrer Verantwortung als Klassensprecherin oder Klassensprecher zur Lernsituation ihrer Klasse Auskunft geben, oder wenn Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter der neunten Klasse ihr durchdachtes Programm für Ferienfreizeiten der Jüngeren vorstellen.
HumanismusPlus: Was das „Plus“ bedeutet
Das Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) hat gemeinsam mit Lehrenden, mit Erziehungswissenschaftlern, Schulen und Bildungsprojekten aus dem Netzwerk Ignatianische Pädagogik den Begriff „HumanismusPlus“ und das Konzept entwickelt. HumanismusPlus ist programmatisch gemeint – und grenzt sich bewusst ab. Das „Plus“ meint gerade nicht ein „Mehr“ im Sinne von besser, höher und schneller.
HumanismusPlus meint echte Menschenliebe, die dem ganzen Menschen gilt, mit all den Begrenzungen, die immer zu uns Menschen gehören werden.
Es gibt heute einen anderen Humanismus, der laut von sich reden macht. Er kommt aus den Chefetagen großer Technologiekonzerne, er verspricht die Perfektionierung des Menschen durch Algorithmen und künstliche Intelligenz, und er endet – wenn man ihn konsequent denkt – entweder in einem Humanismus für reiche Eliten, die sich ihre persönliche Optimierung leisten können, oder in einem Humanismus ganz ohne Menschen: einer Vernunft, die rechnet und optimiert und dabei vergessen hat, dass Würde und Verletzlichkeit untrennbar zusammengehören. HumanismusPlus ist das Gegenteil davon.
Was können wir jungen Menschen mitgeben?
Christlicher Humanismus wurzelt in echter Menschenliebe – und diese Menschenliebe beinhaltet beides: das Staunen über die Möglichkeiten des Menschen und das Wissen um seine bleibende Fehlbarkeit. Gerade dieses Wissen erzeugt die nötige Reibung. Menschen, die sich für unfehlbar halten, richten sich in ihrer Blase ein und hören auf zu fragen. Menschen, die wissen, dass sie irren können – und dass das ganz normal und menschlich ist –, bleiben neugierig. Bleiben offen. Bleiben lernfähig. Das klingt nach einer pädagogischen Fußnote. Es ist aber eine der wichtigsten Haltungen, die wir jungen Menschen mitgeben können.
Das Plus im „HumanismusPlus“ markiert, dass uns als einzelnen Menschen immer etwas fehlt, wenn wir nur um uns kreisen. HumanismusPlus will zu dem erziehen, was man eine „exzentrische“ Existenz nennen könnte: Der Mensch findet seinen Mittelpunkt und seinen Maßstab für echtes persönliches Wachstum niemals in sich selbst, in der eigenen Perfektion, der Maximierung individueller Möglichkeiten. Menschen wachsen, wenn sie lieben – und Verantwortung zu übernehmen lernen; sie wachsen nicht, wenn sie nur ihr Wissen mehren, sondern wenn sie Neugier, Staunen und Dankbarkeit lernen angesichts einer Schöpfung und eines Lebens, die sich nicht besitzen lassen, sondern die immer einen Rest behalten, der unverfügbar und Geschenk bleibt.
In der ignatianischen Tradition – entwickelt aus den Geistlichen Übungen des Ignatius, die von der Betrachtung der Menschwerdung bis zur Betrachtung der Liebe führen – hat das einen theologischen Namen: Gott in allem suchen und finden. Aber auch wer diesen theologischen Rahmen nicht teilt, versteht die pädagogische Zumutung dahinter: Hör auf, nur auf dich selbst zu schauen. Öffne dich. Die Welt ist größer als deine Bedürfnisse und die Blase von Gleichgesinnten und Interessengemeinschaften.
Was das im Schulalltag bedeutet
Pädagogische Konzepte sind nur so gut wie ihre Umsetzung im Klassenzimmer. Und hier möchte ich ausdrücklich Wertschätzung aussprechen – für das, was täglich an vielen Schulen und von vielen Lehrkräften geleistet wird, oft gegen den Strom, oft ohne großes Aufheben:
Ein Physiklehrer, der seiner Klasse nicht nur die Gesetze der Thermodynamik beibringt, sondern zwischendurch fragt: „Und was bedeutet das eigentlich für den Klimawandel – und für uns?“
Eine Schulleiterin, die dafür sorgt, dass auch die Schülerin mit dem schwierigen Elternhaus die Möglichkeit bekommt, an der Studienfahrt teilzunehmen – weil sie weiß: Bildung ist keine Ware, die die kaufen, die es sich leisten können.
Ein Klassenlehrer, der nach einem harten Schuljahr mit seiner 9. Klasse eine Reflexionsrunde macht – nicht als Therapie, sondern als einfache Frage: „Was habt ihr dieses Jahr über euch selbst gelernt?“ Und der aufrichtig interessiert ist und offen, zu staunen, was die Antworten sind.
Das ist Ignatianische Pädagogik in der Praxis. Nicht als Programm, das man abarbeitet, sondern als Haltung, die man einnimmt: Den ganzen Menschen sehen, nicht nur den Lernstand.
HumanismusPlus – eine Einladung
HumanismusPlus ist kein Bildungskonzept allein für Christinnen und Christen. Es ist eine Einladung – an alle, denen Schule nicht gleichgültig ist. An Eltern, die wollen, dass ihre Kinder nicht nur funktionieren, sondern wachsen. An Lehrkräfte, die wissen, dass ihr Beruf mehr ist als Wissensvermittlung – auch wenn das System sie manchmal zwingt, so zu tun, als ob es das nicht wäre.
An alle Humanisten in dieser Gesellschaft – ob religiös oder nicht –, die spüren, dass etwas nicht stimmt, wenn Schule junge Menschen vor allem auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und dabei vergisst, dass diese jungen Menschen auch Bürgerinnen und Bürger, Nachbarinnen und Nachbarn, Eltern und Freunde werden – Menschen, die eine Welt mitgestalten, die wir uns alle wünschen.
Und eine Einladung zu einem echten Pakt der Humanisten gegen die Erziehung zur reinen Ich-AG, zu all den brutalen Egoismen, die derzeit versuchen, den Ton anzugeben, egal ob sie national, ökonomisch oder sonst wie motiviert sind. Der Idealismus junger Menschen ist keine Naivität, die man höflich lächelnd abwartet, bis sie sich gegeben hat, so wie es oft die Sprüche der Älteren suggerieren. Er ist eine Kraft, die Gesellschaften voranbringt – wenn man sie ernst nimmt und fördert, statt sie kleinzureden.
Wer je erlebt hat, wie eine Gruppe von Sechzehnjährigen, die zunächst eher widerwillig in ein soziales Projekt gestartet ist, am Ende mit leuchtenden Augen berichtet, was sie gelernt hat – über andere, über sich, über das, was zählt –, der weiß: Das ist nicht Sentimentalität. Das ist Pädagogik. Das ist HumanismusPlus. Und das lohnt sich. Für alle.
Das Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) hat in den letzten Jahren, im Zusammenspiel mit Expertise aus der Wissenschaft, die ehrwürdige Tradition Ignatianischer Pädagogik exemplarisch weiterentwickelt zu einem zeitgemäßen Bildungs- und Erziehungskonzept, inspiriert aus dem Geist eines christlich motivierten, aber auch in eine weltanschaulich plurale Gesellschaft anschlussfähigen Humanismus. Dieser HumanismusPlus gibt unserer Arbeit in der Fortbildung von Lehrkräften, der Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen, der Evaluation von Schulen und der Fortbildung von pädagogischen Fachkräften aus Schulseelsorge, Beratung, Schulsozialarbeit und Prävention einen systematischen und ganzheitlichen Rahmen. Und er definiert klare Ansprüche an Bildungsangebote, die an sich selbst einen Anspruch der Exzellenz stellen, die im Menschen ihr Maß findet und nicht in den Ansprüchen einer funktionalistischen Logik, welche die Förderung von Schülerinnen und Schülern den Interessen des Marktes oder kurzatmigen Moden, die gerade versuchen, gesellschaftlich den Ton anzugeben, unterordnet.
Der Autor Tobias Zimmermann SJ arbeitet beim Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) und begleitet Schulen und Lehrkräfte in der Weiterentwicklung ignatianischer Bildungskultur.