2015 erschien die Enzyklika „Laudato Si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ von Papst Franziskus. Sie ist seitdem eine wichtige Grundlage für alle, die sich in Kirche und Gesellschaft für eine ökologisch-soziale Transformation im Haupt- und Ehrenamt einsetzen. Wir glauben, dass die Enzyklika auch nach 10 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt hat. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums von Laudato Si werden wir deshalb in 2025 an jedem 10. des Monats unterschiedliche Menschen zu Wort kommen lassen, die uns davon erzählen, was sie an der Enzyklika Laudato Si schätzen gelernt haben. Freuen Sie sich mit uns auf diese Menschen und Ihre Statements!
Eine Aktion des Bistums Speyer, der Heinrich Pesch-Akademie in Ludwigshafen, und der Peregrinus GmbH
Hier das Statement von Monsignore Pirmin Spiegel, Priester im Bistum Speyer und 2012 – 2024 Hauptgeschäftsführer von MISEREOR.
„Wenn die Urwälder die Lunge des Planeten Erde sind, dann leiden er und seine Bewohner an einer akuten Lungenentzündung. Diese ist wie ein Spiegel, der weltweit die Notwendigkeit und Dringlichkeit eines sozialen und ökologischen Wandels anzeigt. Wir benötigen eine stärkere Kooperation, um der Menschen und um der Erde willen, weil wir spüren wie nahe in dieser globalisierten Welt viele Probleme zusammenhängen – ebenso viele Potentiale vorhanden sind zu einem guten Leben für alle – oder wie es die Nachhaltigkeitsziele zum Ausdruck bringen: “damit niemand zurückbleibt”. Deshalb lädt Papst Franziskus ein zur „universalen Geschwisterlichkeit“ (LS 228). Wir „müssen wieder spüren, dass wir einander brauchen, dass wir eine Verantwortung für die anderen und für die Welt haben“ (LS 229).
Die Enzyklika können Sie hier kostenlos downloaden und selbst lesen: https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2015/2015-06-18-Enzyklika-Laudato-si-DE.pdf