Heinrich Pesch hat hat wieder geöffnet - Tagungsbetrieb läuft an - neue Online-Angebote

Wir sind wieder für Sie da!

Nach fast zehn Wochen Schließzeit hat das Heinrich Pesch Haus am Montag, 18. Mai, wieder den Betrieb aufgenommen. Ab sofort sind wieder Tagungen und Veranstaltungen möglich, im Hotel kann übernachtet werden.

Die letzten Wochen hat das HPH-Team genutzt, um neue digitale Angebote zu entwickeln, die Online-Kirche für das Dekanat aufzubauen und mit Mahlze!t LU ein Essensangebot für Menschen mit wenig Geld ins Leben zu rufen.

„Wir sind sehr froh, dass wir jetzt wieder Gäste im Haus begrüßen können“, sagt Pater Tobias Zimmermann SJ, der Direktor des Heinrich Pesch Hauses. Seit dem 18. März waren die katholische Akademie und das hauseigene Hotel wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Hygienekonzept sorgt für Sicherheit und Gesundheit

Seit dem 18. Mai dürfen wieder Tagungen, Seminare und Vorträge stattfinden. „Gleich in der ersten Woche haben wir zwei mehrtägige Veranstaltungen im Haus“, freut sich die Direktorin Bildung, Ulrike Gentner. Um die Gesundheit und Sicherheit der Gäste wie auch der Mitarbeitenden zu gewährleisten, hat das HPH-Team ein differenziertes Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet. Dazu gehört eine Maskenpflicht. Im Eingangsbereich und vor dem Speisesaal stehen Spender mit Desinfektionsmitteln, alle Räume werden regelmäßig gelüftet. Für alle 25 Seminarräume wurde die zulässige Personenzahl ermittelt, um die Abstandsvorschriften einzuhalten. Maximal können nun Gruppen mit bis zu70 Teilnehmenden im HPH tagen.

Hotel hat geöffnet

Das Heinrich Pesch Hotel hat ebenfalls seit dem 18. Mai geöffnet. „Nicht nur die Tagungsteilnehmer, sondern auch Privatreisende dürfen jetzt wieder bei uns übernachten“, sagt Hoteldirektorin Heidi Lueg-Walter. Bisher durften die Zimmer nur an Gäste vermietet werden, die beruflich unterwegs waren. Außerdem bietet das Hotel Zimmer als Alternative zum Home-Office an.

Neue digitale Angebote

Die Bildungsreferenten haben die letzten Wochen dazu genutzt, neue digitale Angebote zu entwickeln – und auch gleich umzusetzen. „Erstmals in der Geschichte des Heinrich Pesch Hauses haben Onlineseminare stattgefunden“, berichtet Ulrike Gentner. Den Anfang machte ein Onlineseminar der Mitarbeitervertretung (MAV). „Die Resonanz war beachtlich: Die 54 Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden und bestens informiert. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Seminar wiederholt“, sagt Gangolf Schüßler SJ, Leiter der MAV-Kurse im Heinrich Pesch Haus. Die Bildungsreferenten planen derzeit weitere Online-Angebote.

Familienbildung in den sozialen Medien aktiv

Das Team der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus hält den Kontakt zu den Familien über die sozialen Kanäle. Täglich werden auf Facebook und Instagram Impulse für Familien veröffentlicht. „Von kleinen Filmen über Experimente und erzählte Geschichten bis hin zu geteilten Gedanken ist alles dabei. Der Kontakt, der dadurch aufrecht erhalten wird und die überaus positive Resonanz freuen uns sehr“, sagen die Leiterinnen der Familienbildung im Heinrich Pesch Haus, Jana Sand und Kerstin Hofmann.

Eltern-Kind-Kurse und Angebote für Kinder pausieren derzeit noch, aber am 15. Juni beginnt die Familienbildung wieder mit ihrem Angebot für Erwachsene: „Kinder fordern uns heraus“ ist das Thema der Abendveranstaltung für Eltern von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Weiterhin Gottesdienste aus der Online-Kirche

Anfang April verwandelten die Techniker des Heinrich Pesch Hauses die Hauskapelle mit Kameras, Mikrofonen und Mischpulten in ein Studio. Seitdem finden hier jeden Sonntag die Messen für das katholische Dekanat Ludwigshafen statt. „Auch an den kommenden Sonntagen werden wir hier noch die Messe feiern“, sagt Pater Tobias Zimmermann. Wann im HPH wieder Gottesdienste mit Besuchern gefeiert werden können, steht noch nicht fest.

Mahlze!t LU sehr erfolgreich

Seit 6. April bietet das HPH mit Mahlze!t LU täglich eine warme Mahlzeit zum Mitnehmen für bedürftige Menschen an. Mittlerweile nutzen jeden Tag rund 80 Menschen dieses Angebot – ein Zeichen, wie wichtig diese Unterstützung ist. Um auch Familien zu erreichen, liefern Ehrenamtliche seit dem 15. Mai Mahlzeiten an Familien aus.

Bildnachweis: HPH

ako/20.05.2020

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