Sexualisierte Gewalt ist ein Thema, das Vertrauen zerstört – und viel zu oft verschwiegen wird. Mit einem neuen digitalen Fortbildungsangebot wollen das Heinrich Pesch Haus (HPH) und das Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) einen Beitrag leisten, Schutzräume zu schaffen und Verantwortung zu übernehmen.
Die Basisschulung „Vertrauen schützen – Prävention sexualisierter Gewalt“ richtet sich an alle, die sich mit den Grundlagen der Prävention vertraut machen oder ihr Wissen auffrischen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Los geht es am 26. Januar 2026.
hier anmeldenFlexibel, praxisnah, wirksam
Der Kurs umfasst fünf digitale Module, die selbstbestimmt bearbeitet werden können, sowie zwei begleitende Online-Workshops. Themen sind unter anderem Formen von Gewalt, Täterstrategien, Folgen von Traumatisierung, institutionelle Schutzkonzepte sowie die Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit.
„Prävention ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess. Es geht darum, hinzusehen, Grenzen zu achten und Schutz konkret zu leben“, betont Kursleiterin Cathrin Rieger, Präventionsbeauftragte am ZIP.
Prävention als Haltung
Das Angebot richtet sich an Einrichtungen unterschiedlichster Art – von Kitas und Schulen über Hochschulen und Verbände bis hin zu sozialen oder pastoralen Organisationen. Neben dem E-Learning unterstützen ZIP und HPH auch systemisch bei der Entwicklung von Schutzkonzepten, Risikoanalysen, Workshops und Organisationsentwicklung. Dabei werden auch Querschnittsthemen wie Mobbingprävention, Diversität, Resilienzförderung oder Medienkompetenz aufgegriffen.
Anmeldung und weitere Informationen
Interessierte können sich ab sofort anmelden. Das Angebot ist über flexible Lizenzpakete nutzbar – von der Einzellizenz bis zum Trägerpaket.
mehr erfahren – Flyer herunterladen- Kursleitung: