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Bonifatiuswerk zeichnet St. Benno Gymnasium in Dresden aus

„Komm und sieh!“, sagt Jesus im Johannesevangelium. Dieses Zitat ist das Motto der gleichnamigen Kurse, die das St. Benno-Gymnasium in Dresden seit 25 Jahren Jugendlichen anbietet. Am 4. November hat das Bonifatiuswerk das Gymnasium dafür mit dem Sonderpreis des Bonifatiuspreises für Missionarisches Handeln in Deutschland ausgezeichnet.

Die „Komm-und-Sieh-Kurse“ unterstützen Jugendliche in ihrer Identitätssuche und ihrer religiösen Identitätsbildung. Das St. Benno-Gymnasium bietet ihn allen Elftklässlern an. Das Konzept wurde vor 25 Jahren von Jürgen Leide entwickelt. Seit 20 Jahren führt der pädagogische Leiter des Gymnasiums den Kurs am St. Benno-Gymnasium durch.

Konzept der „Komm-und-Sieh-Kurse“

Der Kurs umfasst Exerzitien im Alltag, regelmäßige Gruppentreffen, Tagesimpulse, Berufungsexerzitien für ehemalige Teilnehmende und eine neuntägige Fahrt nach Assisi. Außerdem finden monatliche Komm-und-sieh-Gottesdienste in der Schulkapelle statt. Während der Tage in Assisi, dem Höhepunkt der Kurse, treffen die Jugendlichen Ordensleute, sie lernen Lebensstationen von Franz und Clara von Assisi kennen, treten in Beziehung mit ihren Kurskollegen, mit sich selbst und mit Gott.

Ziel der Kurse

Mit dem „Komm-und-Sieh-Kurs“ sollen den Schülern Erfahrungsräume für ihre Suche nach Antworten auf ihre tieferen Sehnsüchte eröffnet werden. Junge Menschen werden in ihrer Identitätssuche angesprochen und in ihrer Identitätsbildung unterstützt. Ihre persönlichen Fragen werden aufgegriffen und sie werden auf dem Weg des Erwachsenwerdens unterstützt.

Schule als pastoraler Ort

„Durch den ‚Komm-und-sieh-Kurs‘ werden Jugendlichen Erfahrungsräume des Glaubens eröffnet. Ihnen wird bei ihrer Suche nach Orten und Möglichkeiten, um sich mit religiösen Inhalten auseinanderzusetzen, ein überzeugendes Angebot gemacht. Gleichzeitig bekommt die Schule als pastoraler Ort ein konkretes Gesicht“,begründet BDKJ-Vorsitzende Lisi Maier als Jurymitglied die Entscheidung für den Sonderpreis.

„Ich empfinde den Sonderpreis als Würdigung und Bestätigung der Arbeit, die sich seit 25 Jahren immer wieder weiterentwickelt. Der Preis ist vor allem eine Ermutigung, auch in Zukunft den Weg weiterzugehen“, sagt Jürgen Leide über die Auszeichnung.

Abenteuer Glaube

Der Sonderpreis des „Bonifatiuspreises für missionarisches Handeln in Deutschland“ ist mit 800 Euro dotiert. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken vergibt den Sonderpreis alle drei Jahre. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Leitwort: „Abenteuer Glaube. Entdecker gesucht!“

DAS ZIP GRATULIERT ZU DIESER BESONDEREN AUSZEICHNUNG!

 

Fotonachweis: ©Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e. V.

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