Welchen Beitrag kann Religionsunterricht zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten?

Bildung braucht die Frage nach Gott

Zu dieser Frage hat Pater Tobias Zimmermann SJ, Direktor des Heinrich Pesch Hauses und Leiter des ZIP – Zentrum für Ignatianische Pädagogik sowie Delegat für Ignatianische Pädagogik, einen Beitrag in der Reihe Monitor Religion und Politik verfasst.

Für ihn hängt die Krise des Religionsunterrichts mit dem Mitgliederschwund der Kirchen, der Vertrauenskrise in ihre Leitungen und der zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft zusammen.

Konfessioneller Religionsunterricht kann, so schreibt Pater Zimmermann, über die Katechese hinaus die ideellen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und seiner Ordnung vermitteln. Durch seine konfessionelle Ausrichtung kann Religionsunterricht junge Menschen befähigen, ihn als Wissenschaft zu begreifen und reflektierte, religiöse Haltungen einzunehmen.

Die Lehrenden müssen die Pluralität der Überzeugungen der Schülerinnen und Schüler und ihre konkreten Lebenssituationen und Zugänge wahrnehmen. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrende müssen der Frage nach Gott im Dialog nachgehen, gemeinsam Suchende bleiben und Verschiedenheit zulassen.

Den ganzen Beitrag können Sie hier lesen. Er ist zuerst erschienen in der Reihe Monitor Religion und Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung.

  • << Dez 2019 >>
    MDMDFSS
    25 26 27 28 29 30 1
    2 3 4 5 6 7 8
    9 10 11 12 13 14 15
    16 17 18 19 20 21 22
    23 24 25 26 27 28 29
    30 31 1 2 3 4 5